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Nachruf Friederike Pum (†31.01.2017)

1958, in einer Zeit, in der Badminton in Österreich seinen Ursprung fand, Linien mit Kreide auf den Boden gemalt wurden, die Hallen noch nicht höher als 4m waren und sich bis zu 25 Personen auf einem Feld arrangieren mussten lernte Friederike Pum Badminton lernen und lieben.

Im März 1960 übernahm sie als Sektionsleiterin Gänserndorf ihre erste ehrenamtliche Funktion, ehe sie ein Jahr später aus familiären Gründen zum ASKÖ Mödling wechselte, für welchen sie ihre größten Erfolge einfuhr. Darunter unter anderem 1971 Staatsmeisterin im Mixed und 18fache niederösterreichische Landesmeisterin. Doch ihren größten Einfluss auf den (Mödlinger) Badmintonsport hatte sie nicht als Spielerin sondern viel mehr als Trainerin. In Folge eines schweren Autounfalls und bleibenden körperlichen Beeinträchtigungen im Jahr 1977 schloss sie 1980 erfolgreich die Trainerausbildung in Graz ab und widmete sich daraufhin mit höchstem Einsatz und Motivation dem Badmintontraining, im speziellen dem Kindertraining für den ASKÖ Mödling. Neben vielen sportbegeisterten Kindern und vielen weiteren Talenten durften unter anderem die späteren StaatsmeisterInnen Tina Riedl, Daniel Graßmück, Katrin Neudolt und auch ich selber die ersten Schläge, Freuden und Erfolge unter ihrer Führung genießen.

2004 schied Friederike Pum freiwillig aus dem ASKÖ Mödling aus und führte ihr Badminton Training unter dem Motto „Eltern-Kind-Badminton“ noch bis 2008 weiter, ehe sie sich nach 50 Jahren Zugehörigkeit endgültig vom Badmintonsport verabschiedete. Ich danke für Deinen Einsatz und Engagement.

Ruhe in Frieden,
Miriam Gruber